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SCHEIDENPILZ - Medikamente

Ist Scheidenpilz eine Geschlechtskrankheit? Die Antwort lautet Nein. Obwohl manche Frauen annehmen, dass sie die Pilzinfektion durch Geschlechtsverkehr bekommen haben, kann dies nicht der Fall sein. Scheidenpilz entsteht durch ein pH-Ungleichgewicht in der Vagina. Umgekehrt allerdings kann es passieren, dass Scheidenpilz beim Mann entsteht, nach dem Geschlechtsakt mit einer pilzinfizierten Frau. Entstehen kann in diesem Fall ein juckender Ausschlag am Penis oder in der Leistengegend. Männer sollten einen Arzt aufsuchen, da hier keine Scheidenpilz-Medikamente helfen.

Was sind die typischen Symptome einer Scheidenpilzinfektion?

Eines der hervorstechendsten Symptome einer Scheideninfektion mit einem Pilz ist der Ausfluss aus der Scheide. Dieser kann wässrig sein, in der Mehrzahl allerdings dicklich, weiß-grau und bröckelig und ein wenig an Hüttenkäse erinnernd. Die betroffene Frau findet möglicherweise den Geschlechtsverkehr unangenehm, oder hat sogar Schmerzen dabei. Auch das Urinieren kann als schmerzlich empfunden werden. Die Schamlippen sind bei Scheidenpilz angeschwollen und rot, und es kann sowohl in der Scheide als auch außen zu Juckreiz und Brennen kommen.

Was sind die Ursachen von Scheidenpilz?

Vaginalpilz kann durch mehrere Faktoren entstehen, dazu zählen:

  • Hormonschwankungen, z.B. bei Menstruation oder Wechseljahren
  • Unzureichende Hygiene
  • Diabetes / Zuckerkrankheit
  • Immunschwäche z.B. bei Krebs oder HIV
  • Bestimmte Medikamente, z.B. Kortison oder Antibiotika
  • Hygieneartikel, die den natürlich-sauren pH-Wert der Scheide beeinflussen
  • Schwangerschaft und die Pille zur Verhütung

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Was hilft bei Scheidenpilz?

Scheidenpilz oder Vaginalpilz behandelt man mit Fungiziden (Anti-Pilz-Medikamente), die es rezeptfrei zu kaufen gibt und normalerweise zuverlässig gegen Scheidenpilzinfektionen helfen - sofern man sich gewissenhaft an die Packungsangaben hält. Diese Medikamente enthalten mindestens einen dieser drei Anti-Pilz-Wirkstoffe: Clotrimazol, Miconazol oder Tioconazol. Üblicherweise sind sie erhältlich als Cremes oder Zäpfchen, oder als Kombi-Präparate, für 1-, 3- oder 7-Tages-Behandlungen.

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Des Weiteren kann ein Arzt verschreibungspflichtige Tabletten gegen Scheidenpilz empfehlen, die z.B. Fluconazol enthalten und oral eingenommen werden. Diese Medikamente werden hauptsächlich in Fällen von starkem und schon länger und häufiger auftretendem Pilzbefall verschrieben.

Wann sollten Medikamente gegen Scheidenpilz nicht eingenommen werden?

In folgenden Fällen ist von der Behandlung mit rezeptfreien Scheidenpilz-Medikamenten abzuraten:

  • Wenn Sie unter 12 Jahre alt sind
  • Wenn Sie schwanger sind
  • Wenn es den Anschein hat, dass Sie eine Geschlechtskrankheit haben
  • Wenn Sie Fieber, Übelkeit und Erbrechen haben
  • Wenn Ihr Ausfluss extrem übel riecht (dann handelt es sich eher um bakterielle Vaginose)
  • Wenn Sie Diabetes haben
  • Wenn innerhalb von zwei Monaten nach der letzten Scheidenpilzinfektion diese wieder auftritt – dann bitte den Arzt aufsuchen

Wie werden Scheidenpilz-Medikamente verwendet?

Wie erwähnt gibt es Medikamentenbehandlungen zur Therapie von Scheidenpilz für einen, oder für mehrere Tage – hier achten Sie bitte genau auf die Packungsangaben. Alle Produkte werden vorwiegend nachts aufgetragen (Cremes) oder in die Vagina eingeführt (Zäpfchen oder Tabletten, die zu Creme verschmilzen). Hierbei kann es natürlich passieren, dass etwas von den Cremes auf die Kleidung oder das Bettlaken kommt. Eine Slipeinlage kann hierbei helfen. Nehmen Sie bitte keine Tampons, sonst wird das Fungizid-Medikament vom Tampon absorbiert und es ist gar nicht mehr, oder nur noch teilweise wirksam.

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Bitte vermeiden Sie auch Geschlechtsverkehr, so lange Sie die Vaginalpilz-Medikamente verwenden. Insbesondere auch dann wenn Sie es vermeiden möchten schwanger zu werden und Kondome zur Verhütung nehmen – einige der Pilzmittel können das Latex-Material angreifen und somit das Kondom wirkungslos machen.

Wichtig ist es darauf zu achten, die Behandlung mit Scheidenpilz-Medikamenten nicht zu früh abzubrechen - nur weil die Symptome besser werden, heißt das noch nicht dass der Pilz verschwunden ist. Durchschnittlich dauert die Einnahme der Medikamente drei bis sieben Tage, je nach dem um welches Präparat es sich handelt.

Applikatoren

Einige der Produkte zur Scheidenpilztherapie werden mit einem Applikator in die Scheide eingeführt – entweder sind mehrere davon in der Packung, so dass man immer nur einen verwendet. Wenn jedoch nur ein Applikator mitgeliefert wurde, achten Sie darauf, diesen nach der Behandlung gründlich zu waschen und abzutrocknen, so dass keinerlei Vaginalpilz an ihm haften bleibt.

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Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Scheidenpilz

Sie sollten folgendes beachten um Pilze in der Vagina zu vermeiden:

  • Halten Sie Ihren Intimbereich so trocken und sauber wie möglich
  • Verwenden Sie keine aggressiven Seifen
  • Machen Sie keine Scheidenspülungen – gesunde und schützende Bakterien in Ihrer Vagina können sonst ausgespült werden
  • Essen Sie viel Naturjoghurt oder Sojajoghurt: die im Joghurt enthaltene Bakterienart Lactobacillus acidophilus produziert u.a. Milchsäure, welche die Lebensbedingungen von unerwünschten Mikroorganismen in der Vagina (z.B. Keime, Pilze) verschlechtert
  • Verwenden Sie kein Intimspray oder Intimpuder
  • Tragen Sie leichte Baumwollunterwäsche, und kein luftundurchlässiges Nylon oder anderes synthetisches Material, das Schweißbildung begünstigt

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